Dienstag, 26. Oktober 2010

Das Ende der Wale?

Liebe Freundinnen und Freunde

Über ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht, darunter viele Walarten. Unsere Regierungen versammeln sich diese Woche, um einen ehrgeizigen Schutzplan zur Bewältigung der Krise zu verhandeln und damit 20% der Erdoberfläche bis 2020 zu schützen. Uns bleiben nur 4 Tage um mit unserem Aufruf den Ausschlag zu geben. Unterzeichnen Sie die Petition für den 20/20-Plan und leiten Sie die Nachricht weiter:
Es gibt nur noch 300 Nördliche Glattwale, und 99% der Blauwal-Population wurde ausgelöscht. Diese majestätischen Riesen sind eine der gefährdetesten Arten und ihr Schutz wird regelmässig erörtert. Tatsache ist, daß mittlerweile ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind.

Die Natur wird durch die Aktivitäten der Menschen zerstört, vergeudet und ausgebeutet. Aber es existiert ein Rettungsplan -- ein weltweites Abkommen für die Schaffung, Finanzierung und Durchsetzung eines Schutzgebietes, das bis zum Jahr 2020 rund 20% der Erdoberfläche abdeckt. In diesem Augenblick verhandeln 193 Staaten in Japan, um diese Krise zu bewältigen.

Uns bleiben gerade noch 4 Tage, um dieses Treffen zu beeinflussen. Experten sagen, daß die Politiker zögern, einen ehrgeizigen Schutzplan anzustreben. Unser Aufruf zeigt den Delegierten, daß die Augen der Welt auf sie gerichtet sind und könnte somit den Ausschlag geben. Unterzeichnen Sie diese dringende 20/20-Petition auf dem folgenden Link und verbreiten Sie diese E-Mail -- unsere Stimmen werden direkt an der UN-Artenschutzkonferenz übergeben:

http://www.avaaz.org/de/the_end_of_whales/?vl

Ironischer Weise ist das Jahr 2010 das "Jahr der Artenvielfalt", unsere Regierungen hätten inzwischen "eine bemerkenswerte Verringerung der Rate des Artensterbens" erreicht haben sollen. Sie haben versagt und ständig die Interessen der Wirtschaft in den Vordergrund gestellt, als sie die Wahl zwischem schnellem Profit und dem Schutz der Artenvielfalt hatten. Unsere Erde - unsere Tiere, unsere Pflanzen, unsere Wälder, unser Erdboden ersticken unter der gewaltigen Last der übermäßigen Ausbeutung und anderen Belastungen.

Wir Menschen sind die Hauptursache dieser Zerstörung - aber auch wir sind es, die diese Tendenz umkehren können - es ist uns auch schon gelungen Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Es gibt zahlreiche Ursachen für die Abnahme der Artenvielfalt. Wir können diesen Trend nur rückgängig machen, wenn wir uns von leeren Versprechungen, ohne konkrete Zahlungsverpflichtungen, abwenden und einen ehrgeizigen Schutzplan mit konsequenter Nachhaltigkeit und seriöser Finanzierung vorantreiben. Der 20/20-Plan will genau das: Regierungen werden gezwungen strenge Programme umzusetzen um zu gewährleisten, daß bis zum Terminjahr 2020 rund 20% der Erdoberfläche unter Schutz stehen. Hierfür muss die Finanzierung massiv erhöht werden.

Wir müssen jetzt handeln! Wenn man genau hinschaut, wird einem das ganze Ausmaß des Grauens bewusst -- es leben nur noch 3200 Tiger in freier Wildbahn, unseren Ozeanen geht der Fisch aus und einmalige Nahrungsmittelquellen gehen an grossflächige Monokulturen verloren. Die Natur ist widerstandsfähig, aber wir müssen ihr etwas zurückgeben, damit sie Widerstand leisten kann. Aus diesem Grund ist die Konferenz in Japan ausschlaggebend -- es ist ein kritischer Moment um Aktionen einzuleiten, die auf klaren Verpflichtungen zum Schutz der Natur beruhen.

Wenn unsere Regierungen jetzt einen überwältigenden öffentlichen Druck zu spüren bekommen und zum mutigen Handeln aufgerufen werden, können sie dazu bewegt werden den 20/20-Plan auf dieser Konferenz zu beschließen. Aber jeder einzelne von uns ist gefragt, damit die Botschaft rund um die Welt geht und an der Konferenz in Japan gehört wird. Bitte unterzeichnen Sie die Petition leiten Sie die E-Mail an alle, die Sie kennen weiter:

http://www.avaaz.org/de/the_end_of_whales/?vl

In diesem Jahr haben Mitglieder des Avaaz-Netzwerks bereits eine kritische Rolle beim Schutze der Elefanten gespielt, die Aushebelung des Walfangverbots verhindert und die Schaffung des größten Meeresschutzgebietes sichergestellt. Unser Netzwerk hat bewiesen, daß wir ergeizig sind und gewinnen können. Diese Kampagne ist die nächste Stufe in unserem Einsatz eine Welt zu schaffen, die wir uns alle wünschen -- in der die natürlichen Ressourcen und Artenvielfalt geschätzt werden und unser Planet für zukünftige Generationen bewahrt wird.

http://www.avaaz.org/de/the_end_of_whales/?vl

Hoffnungsvoll,

Alice, Iain, Emma, Ricken, Paula, Benjamin, Mia, David, Graziela, Ben, Pascal und das ganze Avaaz-Team

Quellen:

Ein Schutzplan für Tier- und Pflanzenarten
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/start_der_un-artenschutzkonferenz_in_japan_1.8042185.html

Größtes Artensterben seit den Dinosauriern
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/un-artenschutz-konferenz-groesstes-artensterben-seit-den-dinosauriern_aid_563219.html

UN-Artenschutzkonferenz berät in Japan über Schutzmaßnahmen
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5g2I7nep5qHgwWHxWqHujB85QLmzA?docId=CNG.02861c20765327c56cc473463145f898.3b1

"Artenvielfalt ist auch wirtschaftlich sinnvoll"
http://www.tagesschau.de/ausland/artenschutz110.html

FAQ zum Thema Biologische Vielfalt
http://www.bmu.de/naturschutz_biologische_vielfalt/fragen_antworten/doc/42540.php


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Donnerstag, 21. Oktober 2010

Sklaven im Hilton

Liebe Freundinnen und Freunde,

Der Hotel-Riese Hilton könnte sich in den eigenen Einrichtungen zur Komplizin beim Sexhandel machen. Hotels sind wichtige Schauplätze, auf denen sich dieser brutale Handel abspielt, doch Hilton will den Kodex gegen den Sexhandel nicht beitreten. Sobald wir genug Stimmen gesammelt haben, werden wir durch Anzeigen in seinem Heimatort eine gewaltige Petition an den Geschäftsführer übergeben:
Es ist schockierend. Hilton, eine der angesehensten Hotelketten der Welt, macht sich in ihren eigenen Einrichtungen zur Komplizin bei der sexuellen Ausbeutung von Kindern!

Hotels gehören zu den Schauplätzen, auf denen Kindersklaven durch brutale Zuhälter verkauft werden. Und Hilton hat es bis jetzt noch nicht einmal für nötig befunden, einen Internationalen Verhaltenskodex zu unterzeichnen, der den Hotels vorschreibt, ihr Personal dazu auszubilden, Mädchen und Frauen, die in die Sex-Industrie hineingezwungen worden sind, zu entdecken, zu melden und zu unterstützen. Hiltons Entschluß, zu handeln, würde gewaltige Folgen haben: wenn die Hotelkette den Verhaltenskodex unterzeichnen würde, würde diese Maßnahme ein Netzwerk von Hilton-Angestellten in 77 Ländern und 32 000 Hotels schaffen, welche gegen den Vergewaltigungshandel von Frauen und Kindern vorgehen würden.

Es gibt keine Zeit zu verlieren bei der Beendigung dieses grauenvollen Handels. Unterzeichnen Sie die Petition an Hilton mit der Aufforderung, den Verhaltenskodex für den Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung in der Reise- und Tourimusbranche umzusetzen! Sobald wir 250 000 Unterschriften erreichen, werden wir Zeitungsanzeigen in Mc Lean, VA, USA veröffentlichen, der Stadt, in welcher der Geschäftsführer Chris Nassetta von Hilton lebt und arbeitet.

http://www.avaaz.org/de/hilton_sign_now/?vl

Der ECPAT Verhaltenskodex zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung in der Reise - und Tourismusbranche veranlaßt Hotels dazu, ihre Mitarbeiter darin auszubilden, Opfer des Vergewaltigungshandels und der Minderjährigenprostitution zu erkennen, ihre Gäste über die Gefahren des Sex-Tourismus zu unterrichten, mit den örtlichen Überwachungsbehörden zusammenzuarbeiten und sich für die Opferrechte einzusetzen. Es funktioniert so, daß es eine erste Verteidigungslinie gegen den Sex-Tourismus rund um die Welt schafft. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt betrifft der Kodex 30 Millionen Touristen im Jahr und erhöht die Chancen, die Schlepper festzunehmen und denjenigen zu helfen, die in die Fallen dieses Handels geraten sind.

Nachdem Bordelle in Hilton-Hotels in Irland und China gefunden wurden, wurden Tausende Protestbriefe an die Hilton-Kette gesendet, und Hilton erkannte die Notwendigkeit an, das Problem der Kinderprostitution anzusprechen. Bis zum heutigen Tage wurden jedoch keine konkreten Schritte unternommen. Durch die Beschämung des Hilton Geschäftsführers Nassetta in seiner eigenen Heimatstadt mit einer Fülle von Zeitungsanzeigen und durch Anrufe bei ihm mit der Aufforderung, den KODEX umzusetzen, könnten wir ihn und seine Angestellten dazu zwingen, weltweit Kinder auf höchst wirkungsvolle Art zu schützen.

Irgendwann in unserem Leben werden viele von uns ein Hotel besuchen. Wer von uns würde sich behaglich fühlen, wenn er sich in einem Raum aufhielte, wo, ganz in der Nähe, minderjährige Mädchen an Männer verkauft werden und gezwungen werden, Sex zu haben? Sextourismus, welcher Frauen und Mädchen ausbeutet, zieht Nutzen aus dem Verhalten von Hotelpersonal, das wegschaut oder ein Bestechungsgeld erhält dafür, daß es beide Augen schließt. Wir benötigen Hotels, die eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Kinderausbeutung in ihren Einrichtungen durchsetzen.

Bis zum heutigen Tage haben 900 Gesellschaften rund um den Erdball den "Kodex" unterzeichnet. Die Hotelbetreiber der Radisson und Country Inn Suites haben den Kodex schon unterzeichnet. Hilton ist unter Druck, ihrem Beispiel Folge zu leisten. Klicken Sie den Link, um Hilton zu drängen, den Kampf gegen Sex-Tourismus zu unterstützen

http://www.avaaz.org/de/hilton_sign_now/?vl

Jeden Tag werden Hunderte von Mädchen rund um den Globus in die sexuelle Sklaverei gezwungen. Unser globaler Ruf nach Verantwortlichkeit und Ausbildung in der größten Hotelkette der Welt kann eine gewaltige Lücke in diesen würdelosen Handel reißen.

Hoffnungsvoll,

Alice, Emma, Graziela, Ricken und das Avaaz- Team

Sources:

Rufen Sie Hilton dazu auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern in ihren Hotels zu stoppen (auf Englisch):
http://www.change.org/petitions/view/tell_hilton_to_prevent_child_prostitution_in_their_hotels

Ein Hilton-Hotel in China wurde von der Polizei geschlossen, nachdem im Untergeschoss ein Bordell ausgehoben wurde (auf Englisch):
http://www.telegraph.co.uk/finance/china-business/7844335/Hilton-hotel-closed-by-Chinese-police-over-prostitution-charges.html

"Der Kodex", der von der internationalen Organisation Ecpat ins Leben gerufen wurde: (auf Englisch)
http://www.ecpat.net/ei/Programmes_CST.asp?action=set_language&language=en

Deutsche Webseite von Ecpat:
http://www.ecpat.de/

Reisebranche startet Kampagne gegen sexuelle Gewalt
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hFErqj2EkrvtkZ5ne6foDLaNdAoA


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Montag, 18. Oktober 2010

Wir gewinnen....

Liebe Avaaz Community,

Hinterlassen Sie eine Nachricht! Avaaz ist Feuer und Flamme, wächst wie nie zuvor und erringt erstaunliche Erfolge auf der ganzen Welt. Ob Kanada, Brasilien, Italien oder Südafrika, unser Netzwerk erhebt nicht nur die Stimme, wir gewinnen, ein ums andere mal! Klicken Sie um mehr zu lesen und in einem globalen Live-Chat ihrer Freude Ausdruck zu verleihen und von weiteren Erfolgen zu träumen:
Etwas besonderes geschieht: Unsere Gemeinschaft wächst wöchentlich um 100.000 Menschen und gemeinsam haben wir uns über 25,000,000 mal an Aktionen beteiligt und Aufsehen erregt wie nie zuvor.

Nicht nur ist die Energie und Motivation für Avaaz extrem hoch -- in erster Linie bewegen wir etwas und haben einen Erfolg nach dem anderen!

Meist wählen wir keine einfachen Herausforderungen und haben nur sehr wenig Zeit um zu gewinnen. Doch der blitzschnelle, überwältigende Einsatzes von riesigen Menschenmassen macht, Fall für Fall, den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern. Vom "Economist" über "Le Monde" bis "Al Jazeera" werden die Medien auf unsere spektakulären Erfolge aufmerksam, die das Zeug dazu haben, "eine politische Revolution" einzuläuten. Hier einige Beispiele aus den letzten Wochen:
  • Kanada (420.000 Avaaz Mitglieder): wir stellten uns gegen die Verbindung zwischen einem Medien Imperium und dem Premierminister, welche die Unabhängigkeit der Medien des Landes gefährdet hat. Und wir haben gewonnen.
  • Brasilien (730.000 Mitglieder): wir haben eine Bürgerbewegung ins Internet geführt und ein Anti-Korruptionsgesetz durch den Kongress getrieben, dass viele korrupte Politiker ihres Amtes enthebt - Der Erfolg wurde weltweit als "politische Revolution" bezeichnet.
  • Italien (240.000): wir vereinten die Opposition gegen einen Gesetzesentwurf von Premierminister Berlusconi, der die Hände der italienischen Korruptionsprüfer binden würde - Kommentatoren nannten diesen Erfolg historisch! Es sei das erste mal, dass eine Abstimmung im Parlament durch eine Online-Mobilisierung beeinflusst wurde.
  • Argentinien (60.000): wir haben uns für den Erhalt wichtiger Gletscher eingesetzt, die von großen Bergbau-Konzernen bedroht waren, und gewonnen.
  • Südafrika (70.000): wir starteten einen massiven, öffentlichen Aufschrei gegen die Einführung von Presse-Zensurmechanismen und drängen die Regierung dazu, das "Medienregulierungsgesetz" zu ändern.
  • Deutschland (480.000): tausende Telefonanrufe von Avaaz-Mitglieder halfen ein drastische Kürzung von Hilfsgeldern zu verhindern.
Genaueres über unsere Kampagnen-Erfolge erfahren Sie weiter unten - oder folgen Sie dem Link um mehr zu lesen, Pressevideos zu sehen und einen Kommentar auf unserem globalen Live-Chat abzugeben.

https://secure.avaaz.org/de/global_victory_report/?vl

Dies waren allein die Erfolge - in den letzten Wochen hat Avaaz innerhalb weniger Tage auf die Tragödie in Pakistan mit Spenden von über 1,1$ Millionen reagiert und diese an lokale Hilfsorganisationen weitergegeben - und damit die Versorgung von 30.000 Kindern während 2 Monaten mit nahrhaften Backwaren und Milch sichergestellt und ausserdem werden können von über 3000 Familien mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. In Europa haben Avaaz-Mitglieder die erste 1 Million starke EU Bürgerinitiative (ein demokratisches Werkzeug der neuen EU Verfassung) auf den Weg gebracht und fordern ein Moratorium auf gentechnisch veränderte Pflanzen, sowie unabhängige Forschung über deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

All dies in wenigen Wochen-- kurz nach beeindruckenden Erfolgen für ein Walfang-Moratorium, gegen den Elfenbeinhandel, bei der Einrichtung des weltgrößten Meeresschutzgebietes und vielen mehr. Es sind Beweise dafür, dass Demokratie funktioniert - wenn Bürger sich zusammentun und klug und strategisch eingreifen.

Vorbei sind die Tage, an denen wir am Wahltag unser Kreuz gemacht haben und die nachfolgenden Jahre nur passiv die Nachrichten verfolgen konnten. Dies ist der Anfang eines neuen Abschnitts für die nationale und globale Demokratie, in der die Bürger die politische Agenda mitbestimmen und Regierungen zur Verantwortung ziehen. Es ist eine aufregende und vielversprechende Zeit für all die Probleme, denen wir gegenüberstehen.

Es ist aber auch eine Verantwortung. Vor uns hat es noch keine derartige Gemeinschaft gegeben -- wir sind beinahe 6 Millionen Bürgerinnen und Bürger aus jedem Winkel der Erde, und innerhalb eines Augenblicks bereit zu handeln. Wenn wir zusammenhalten, es weitersagen und mehr und mehr tun, ist alles möglich. Ob Korruption, Umwelt oder Armut, was als nächstes passiert, liegt an uns allen.

Mit Anerkennung für unser aller Dienst an der Öffentlichkeit und Hoffnung für die Zukunft:

Ricken, Ben, Alice, Luis, Emma, Stephanie, Alex, Milena, Heather, Iain, Graziela, Paula, David, Ben, Pascal, Benjamin, Brianna, Veronique, Giulia, Parvinder, MariaPaz, Saravanan, Kien, Yura, Vladimir, Alma und alle weiteren unseres wachsenden Teams :)

Schauen Sie weiter unten für mehr Informationen über unsere neuesten Kampagnen-Erfolge und andere Neuigkeiten. Für einen tollen, aktuellen Artikel im "Economist" Magazin über Avaaz, klicken Sie hier:

https://secure.avaaz.org/de/global_victory_report/?vl

Ein deutlicher Sieg: Kein "Medien-Filz" in Kanada

Kanadische Avaaz Mitglieder haben diesen Monat erfolgreich den Antrag auf Subventionen eines neuen, parteiischen Nachrichtenkanals verhindert, der eng mit dem Büro des Premierminister verbunden ist. 83.000 Menschen haben eine Petition gegen öffentliche Gelder für SUN TV unterzeichnet - ein propagandistischer TV-Kanal, aufgebaut von Premierminister Harpers engem Berater, Kory Teneycke. Initiert wurde das Projekt während einem geheimen Treffen zwischen Harper, Teneycke und dem berühmt-berüchtigtem Rupert Murdoch, der sein gewaltiges Medien-Imperium skrupellos ausnutzt, um Politiker in vielen Ländern der Welt zu manipulieren. Murdoch hat die radikal, rechte "Tea-Party" Bewegung in den USA hervorgebracht nachdem er bei Barack Obama aufgelaufen ist. Er hat fünf wichtige Präsidentschaftskandidaten der Republikaner auf der Gehaltsliste und in den letzten 30 Jahren hat keine britische Regierung eine Wahl ohne seine Unterstützung gewonnen. Die Kanadier waren dazu entschlossen, Murdochs Art der medialen Untergrabung ihrer Demokratie gar nicht erst ins Land kommen zu lassen.

Nachdem Avaaz gegen SunTV mobil gemacht hatte, griff das Medien-Imperium zu den üblichen Taktiken großer Konzerne: Verleumdungen in ihren Zeitungen, Androhungen von Klagen wenn unsere Kampagne nicht zurückgezogen würde und sogar Hinweise auf kriminelle Sabotage unserer Petition. Die Avaaz Mitglieder ließen sich jedoch nicht beeindrucken und antworteten mit 83.000 Unterschriften, 21.000 persönlichen Briefen an die Medienkommission der Regierung und Spenden von über 400.000$ zur Abwehr jedweder Klagen, für den Streit in den Medien und zur Untersuchung der Sabotage der Petition. Die Spenden haben uns ermöglicht, einige der besten Anwälte und Experten Kanadas anzuheuern, um dem Antrag von SunTV zu verhindern.

Das Ergebnis war ein Erfolg auf ganzer Linie! Kory Teneycke wurde zum Rückzug gezwungen, mit dem Eingeständnis "den Streit angefacht" zu haben und SunTV gab den Versuch auf, sich den Sende-Start mit Regierungssubventionen zu finanzieren. Murray Dobbin, ein bekannter Kommentator, schrieb, "es ist ein großer Sieg für jeden Kanadier, der sich die Zeit und Mühe für einen Brief, Telefonanruf oder anderen Protest gemacht hat, um diesen grotesken Plan und den Rechtsrutsch der politischen Kultur Kanadas aufzuhalten. Es ist vor allem auch ein Sieg für Avaaz, die Online-Bürgerbewegung, die Teneycke und seine Einschüchterungstaktiken ans Tageslicht gebracht hat."

Ficha Limpa: gegen die Korruption in Brasilien

Eine gewaltige Online-Kampagne der Avaaz Community Brasiliens errang einen beeindruckenden Sieg gegen die Korruption. Das "Licha Limpa" Gesetz war ein mutiger Vorschlag, der jeden mit Verbrechen wie Korruption und Geldwäsche vorbelastete Politiker, von der Ausübung eines politischen Amtes ausschließt. Gegen nahezu 25% der brasilianischen Kongress-Mitglieder laufen Untersuchungen wegen Korruption, weshalb dem Gesetzesentwurf kaum Chancen auf Erfolg zugesprochen wurden. Doch nachdem Avaaz die größte Online-Kampagne in der Geschichte Brasiliens ins Leben rief, mit einer Petition von über 2 Millionen Unterschriften, 500.000 Online-Aktionen und zehntausenden Telefonanrufen, haben wir gewonnen! Die Presse betitelte Ficha Limpa als "politische Revolution".

Danke an die ganze Avaaz Gemeinschaft und öffentliche Aufmerksamkeit, die durch die Kampagne hervorgerufen wurde. Der Sieg ist ein dauerhafter: auch wenn korrupte Politiker darauf drängen, das Gesetz außer Kraft zu setzen, wir beobachten all ihre Schritte und werden wenn nötig ihre Pläne durchkreuzen .

Bavaglio: wie Berlusconis "Knebelgesetz" in Italien vereitelt wurde

In einem historischen Sieg für die Bürgerbewegung haben 340.000 Italiener gegen "Legge Bavaglio" oder auch "Knebelgesetz" mobil gemacht -- dieses Gesetz hätte der Bekämpfung von organisiertem Verbrechen und Korruption durch die italienische Justiz einen herben Dämpfer versetzt und drakonische Strafen für Redakteure und Journalisten eingeführt, wenn sie versuchen sollten Politiker verantwortlich zu machen. Es war das erste mal in der italienischen Geschichte, dass eine derartige, öffentliche Demonstration in der Lage war, das Parlament zu beeinflussen. Prof. Stefano Rodotà, Jurist und Kolumnist von "La Republica", sagte "ein Verbindung hat sich zwischen Politik und Bevölkerung geöffnet, eine Distanz die unüberbrückbar schien, wurde geschlossen".

Argentinien: Schutz der Gletscher

Für viele Jahre wurden die Gletscher Argentiniens von Bergbau-Unternehmen zerstört. Dort, wo sie 70% des gesamten Süßwassers ausmachen. Es wurde ein Gesetz zum Schutz dieser wichtigen Ressourcen vorgeschlagen, doch niemand glaubte, mit Blick auf den großen Einfluss der Bergbaukonzerne, an eine Verabschiedung. Zumindest bis zu dem Moment, in dem argentinische Avaaz-Mitglieder und Partnerorganisationen den Druck erhöhen konnten, so dass sich die Lage wandte. Letzte Woche hat der argentinische Senat das Gesetz zum Schutz der Gletscher beschlossen, nachdem Mitglieder von Avaaz im Vorfeld der Abstimmung wichtige Senatoren mit über 8.000 Botschaften überfluteten und in wenigen Tagen mehr als 11.000 Unterschriften sammelten.

Südafrika: Erhalt unabhängiger Medien

Über 30.000 Avaaz-Mitglieder Südafrikas haben eine Petition unterzeichnet, die die Freiheit der Presse von weitreichenden Eingriffen durch die Regierung schützen soll. Ein vorgestelltes Gesetz, dass speziellen Personen aus der Regierung die Kontrolle über Medieninhalte im ganzen Land gegeben hätte, wurde nach dem öffentlichen Widerstand revidiert und wichtige Klauseln entfernt. Die Bewegung zur Bewahrung der freien Medienlandschaft in Südafrika geht weiter und die Avaaz-Kampagne steckt mitten drin in den Bemühungen.

EU: 1 Million wehren sich gegen GVO

Avaaz hat eine nie da gewesene, 1-Million starke, europäische Petition ins Leben gerufen, für ein Moratorium auf den Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen solange bis unabhängige Forschungsresultate durchgeführt werden. Die Petition gilt als erste EU-Bürgerinitiative -- die neue EU-Verfassung erlaubt es, ab 1 Million EU-Unterschriften, einen offiziellen Antrag an die Europäische Kommission zu stellen. Unsere Kampagne wurde als Antwort auf die seit 12 Jahren erstmalige Anbauerlaubnis für modifiziertes Saatgut gestartet. Die Entscheidung war ein Geschenk an die Gentech-Lobby und eine Beleidigung der Mehrheit der Europäer. Über 60% denken, dass handfeste Forschungsergebnisse notwendig sind, bevor Nahrung angebaut werden kann, die eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesundheit und unsere Umwelt darstellen können.

Deutschland: Sicherstellung wichtiger Hilfsgelder

Anfang Oktober warnten Beobachter, dass Deutschland seinen Beitrag zum "Global Fonds" zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria um zwei Drittel zu kürzen plant. Doch eine zur richtigen Zeit gestartete Welle von Telefonanrufen deutscher Avaaz-Mitglieder an ihre Regierung half dabei, dieses Vorhaben zu verhindern -- Deutschlands Regierung verkündete im letzten Moment, dass sie den versprochenen, vollen Betrag zahlen werden, 4 Milliarden Euro über 3 Jahre.

Pakistan: geben, wenn und wo es am dringendsten gebraucht wird

Als eine humanitäre Katastrophe beängstigenden Ausmaßes über Pakistan hereinbrach, in der ein fünftel des Landes unter Wasser standen und Millionen von Menschen obdachlos wurden und dringende Hilfe benötigten, handelten wir. Avaaz-Mitglieder spendeten über 1,1 Millionen US-Dollar in den entscheidenden Momenten, die dem Desaster folgten -- so konnte wichtige Hilfe durch effiziente Organisationen vor Ort realisiert werden. Durch die Hilfe von anerkannten, internationalen Partner (Oxfam, Plan, ActionAid) konnten wir die effektivsten, lokalen Partner finden, über die die Bereitstellung von existenzieller Nothilfe wie Essen, Unterkunft und Medizin für über 20.000 Familien sichergestellt wurde.


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Donnerstag, 7. Oktober 2010

Diesen Sonntag in Österreich

Liebe Freundinnen und Freunde,

Diesen Sonntag, werden wir uns auf über 6300 Events weltweit versammeln, um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, von Österreich bis Palau -- und unseren Regierungen die unmissverständliche Botschaft überbringen, dass auch für sie die Zeit zum Handeln gekommen ist.

Zeigen wir ihnen, dass die globale Klimabewegung handlungsfähig, überall und riesig ist -- suchen Sie hier eine Aktion in Ihrer Nähe und machen Sie mit!
Am kommenden Sonntag werden Menschen aus 187 Ländern auf mehr als 6300 Aktionen einen gefährlichen Mythos als falsch entlarven: dass die weltumspannende Klimabewegung einfach verschwunden sei.

Wir werden den Staats- und Regierungschefs und den Medien zeigen, dass wir größer, vielfältiger und kreativer als zuvor sind -- und dass wir nicht aufgeben werden, bis unser Planet mit all seinen Bewohnern sicher ist.

Am Samstag den 10. Oktober -- der 10.10.10, ein einprägsames Datum -- werden wir uns rund um den Globus in "Wir-packen's-an-Aktionen" zusammenschließen um unsere Entschlossenheit zu demonstrieren und unseren Regierungen zuzurufen:"Wir machen uns an die Arbeit ... was ist mit euch?"

Je mehr von uns mitmachen, desto deutlicher wird unsere Botschaft der Entschlossenheit zur Bekämpfung des Klimawandels. Diese Aktionen werden nicht nur wichtig sein; sondern auch Spaß machen. Unter dem Link finden Sie ein Event in Ihrer Nähe oder können selbst eine Aktion planen und eintragen -- es ist Zeit, die Ärmel hoch zu krempeln und anzupacken:

http://www.avaaz.org/de/global_work_party/?vl

Der Termin ist entscheidend: in den kommenden Wochen werden viele Staaten wichtige Entscheidungen treffen, ob ein globales Klimaschutzabkommen zustandekommt oder nicht. Das ganze Jahr war geprägt vom Gipfel in Kopenhagen, auf dem unsere Regierungen es nicht geschafft haben, ein verbindliches Abkommen zu verabschieden -- oder zumindest eines zu entwickeln. Wenn die Politiker jetzt den Eindruck haben, dass die Öffentlichkeit sich vom Klimaschutz abwendet, werden sie dem Einfluss der fossilen Brennstoff-Lobby verfallen -- und einfach alle Bemühungen für ein echtes Abkommen aufgeben.

Noch während die Regierungen zögern und wanken, beschleunigt sich die Klimakrise weiter. 2010 ist bisher das wärmste Jahr seit den ersten Aufzeichnungen. Mit dem Klimawandel verbundene Naturkatastrophen, wie z.B. die Flut in Pakistan, haben tausende Leben gekostet. Und die Wissenschaft geht von einer weiteren Verschlimmerung der Lage aus. Unsere Bewegung muss die Führung übernehmen und schneller voranschreiten, als die Krise selbst -- und sicherstellen, dass unsere Politiker mitziehen.

Indem wir unseren Willen zum Handeln demonstrieren, fordern unsere "Wir-packen's-an-Aktionen" unsere Staats- und Regierungschefs heraus. Lokale Aktionen umfassen Baumpflanzungen in Tansania, Solarinstallationen in China und eine internationale Fahrradtour von Jordanien nach Israel -- und gleichzeitig viele andere Aktionen von zahlreichen anderen Gruppen. Wo auch immer wir gerade sind und egal wie wir uns engagieren, wir kommen zum folgenden Schluss: wenn wir Lösungen zum Klimaschutz innerhalb unserer Gemeinden verwirklichen, werden unsere Politiker keine Ausreden mehr finden, um nicht endlich landes- und weltweit zur Tat zu schreiten.

Je mehr von uns dabei sind, desto kräftiger wird unsere Botschaft. Der 10.10.10 ist nur noch Tage entfernt, und mitmachen ist nicht schwer -- klicken Sie den Link um sich einzutragen:

http://www.avaaz.org/de/global_work_party/?vl

Auch wenn die Zeit knapp ist, um dem Klimawandel etwas entgegen zu setzen, ist die Klimabewegung selbst -- historisch gesehen -- noch sehr jung. Die Abschaffung des Sklavenhandels und Beendigung der Apartheid hat Jahrzehnte gedauert. Doch der Klimawandel hat, aufgrund seiner einzigartigen Bedrohung für jeden überall, das besondere Potential die Menschen über alle Grenzen hinweg zu vereinen -- vorrausgesetzt wir sind davon überzeugt, dass Fortschritt möglich ist.

Das vergangene Jahr hat eine gewaltige Welle der Aktion und des Engagements gesehen, mit globalen Aktionstagen (21. September, 24. Oktober, und der 12.12.), welche die Staats- und Regierungschefs der ganzen Welt dazu gebracht haben am Gipfel in Kopenhagen teilzunehmen. Es war atemberaubend, doch nicht ausreichend. Lassen Sie uns dieses Wochenende unser Engagement erneuern und gemeinsam für einen echten Klimaschutz arbeiten -- und zeigen, dass wir nicht aufhören bis unser Planet gerettet ist!

Seien Sie dabei, wenn dieses Wochenende Millionen Menschen ihre Bereitschaft erneuern und für echten Klimaschutz arbeiten - wir werden nicht aufhören, solange wir einen Planeten zum Retten haben!

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Ben, Iain, Ben M, Maria Paz, Ricken, David, Graziela und das gesamte Avaaz Team

P.S Die "Wir-packen's-an-Parties" werden von einem breiten Bündnis vieler Organisationen und Privatpersonen organisiert, mit der Unterstützung unserer Freunde von 350.org -- die das Internet benutzen, um ganz einfach eine Aktion zu suchen oder eine neue zu registrieren. Registrieren Sie einen Event mit Hilfe des Tools und 350.org wird Ihnen vor dem Aktionstag einige nützliche Informationen senden. Hier noch einmal der Link:

http://www.avaaz.org/de/global_work_party/?vl


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